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Hydrogeophysik

Master Geowissenschaften M51, Master Physik der Erde und Atmosphäre met720, Vorlesung mit Übungen 2+2 SWS

Vorlesung

Die Hydrogeophysik beschäftigt sich mit geophysikalischen Messverfahren für die quantitative Erkundung von hydrogeologischen Strukturen und Prozessen. Sie integriert Ansätze, Modelle und Konzepte der Disziplinen Angewandte Geophysik, Hydrogeologie und Gesteins- bzw. Bodenphysik. In der Vorlesung werden sowohl die Prinzipien der wichtigsten Messverfahren der Hydrogeophysik (z.B. Geoelektrik, Georadar) behandelt als auch die Interpretation der gewonnenen geophysikalischen Daten im Sinne von hydrologisch relevanten Eigenschaften (z.B. hydraulische Leitfähigkeit), die Fließ- und Stofftransportprozesse im Untergrund beschreiben. Hierbei werden Aspekte der Modellierung ebenso thematisiert wie Aspekte der Parameterschätzung (inverse Modellierung), insbesondere im Rahmen von bildgebenden (tomographischen) Ansätzen. Anhand von Anwendungsbeispielen aus der Praxis werden Potential und Grenzen der verschiedenen Verfahren und Verfahrenskombinationen illustriert und Aspekte des Messdesigns diskutiert. Die Vorlesung Hydrogeophysik richtet sich an Studierende aus der naturwissenschaftlichen Fakultät, die die physikalischen Grundlagen und die Anwendungsmöglichkeiten geophysikalischer Messmethoden für hydrogeologische und umweltgeologische Fragestellungen kennenlernen möchten. Für PEA Studenten mit Schwerpunkt Geophysik ist dies ein Pflichtmodul im (ersten) Wintersemester.

In den Übungen werden die Vorlesungsinhalte anhand von Beispielen und Übungsaufgaben vertieft, vorrangig anhand der mathematischen Auseinandersetzung mit den Grundgleichungen der involvierten physikalischen Phänomene und Prozesse. Eine aktive Teilnahme ist verpflichtend.

Das Modul entspricht 6 Leistungspunkten.

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